Veranstaltungen  2009
Adventswanderung beim TCM am 13.12.09

Einen besseren Einstieg in sein neues Amt hätte sich Neu-Vergnügungswart Wolfgang Weindl nicht wünschen können:

Nach einem Jahr Unterbrechung eine Adventsfeier bei besten äußeren Rahmenbedingungen – eine gesunde Kälte und schneebedeckte Tannen, bei der urigen Oachkatzlhütte im Hartwald – dies versprach ein tolles Erlebnis, an dem  schließlich ca. 65  Vereinsmitglieder mit ihren Kindern teilnahmen. Nach einer kurzen Wanderung durch den Meringzeller Wald traf man bald an der besagten Hütte ein. Dort hatte Clubwirt Fredl mit fleißigen Helfern bereits Süßigkeiten und Punsch vorbereitet, so dass sich schnell eine weihnachtliche Stimmung einstellte. Bald wurden dann Weihnachtslieder mit musikalischer Flötenbegleitung angestimmt. 2. Vorsitzender Peter Kratzer hatte zudem noch genügend Nikolausmützen verteilt – ein Zeichen dafür, dass auch der Nikolaus kommen sollte. Dieser kam auch bald aus dem Winterwald herangestapft. Er wäre zwar schon in der Nikolausrente, meinte er, doch dem neuen Auftrag konnte er sich nicht verschließen. Anhand vieler Zeitungsberichte und auch aus dem  Internet, das auch bei Nikolaus verfügbar ist, hätte er sich Informationen eingeholt Mit lobenden Worten bedachte er die eifrigen Tennisaktivitäten und Erfolge der Jugendlichen und Kinder sowie die vielfältigen Aufgaben Vorstandschaft. „Seid froh dass ihr eine rührige Vorstandschaft gefunden habt, die ehrenamtlich die viele Arbeit auf sich nimmt“, betonte er. Auch wenn es dieses Jahr eine Beitragserhöhung gab, so meinte er- sei diese schließlich nur dazu da den Tennisclub solide weiterführen zu können. Da bräuchte man nicht zu murren.

Die Kinder und auch die fleißigen Helfer der Adventsfeier bedachte er anschließend mit kleinen Geschenken. Ein besonderer Dank galt dem Hüttenbesitzer Johann Schleicher für die Bereitstellung der Hütte. Zur Stärkung für den Heimweg gab’s dann von Clubwirt Fredl noch Bratwurstsemmeln vom Grill.

Mit der Bitte vieler Anwesender, die Adventsfeier des TCM auch zukünftig in diesem Rahmen weiter beizubehalten, bedankten sich alle Beteiligten und wanderten zufrieden wieder Richtung Heimat.     

   

 

Weinfest mit Lesung im TC Mering am 17.10.09

Guten Besuch fast wie in früheren Zeiten hatte das Weinfest am 17.10.09 zu verzeichnen. Mit dazu beigetragen hatte sicher die Ankündigung einer heiteren Lesung aus der TCM - Chronik. Leider war aber gerade bei neueren Clubmitgliedern kein nennenswertes Interesse vorhanden, die Geschichte des Clubs kennen zu lernen. Umso mehr hatten langjährige Clubmitglieder den Weg ins Clubheim gefunden und damit das Vergnügen, die kurzweilig und mit lustigen Episoden zu früheren Geschehnissen vorgetragene Chronik zu vernehmen. Dr. Peter Kratzer, 2.Vorsitzender des TCM hatte dazu aus dem Archiv seines Vaters und früheren Vorsitzenden Dr. Bruno Kratzer Gedichte zu Ereignissen wie Schaffung der ersten Plätze mit Brückenbau am Finsterbach, Skifahrt mit Unterkunft im Massenlager, sprachlichen Wirrungen mit den französischen Freunden aus Amberieu usw., usw. hervorgekramt und mit persönlichen Erinnerungen untermauert. Anhaltender Applaus  der Anwesenden bewies, dass eine Chronik auch durchaus unterhaltsam sein kann. Ein abschließend vorgebrachtes Gedicht, ebenfalls aus dem Archiv früherer Tage über das Miteinander in einer Gemeinschaft, wie es auch der Tennisclub ist, zeigte auf, dass dies auch heute noch seine Gültigkeit für ein reibungsloses Clubleben hat.

Da auch die Bewirtung mit Südtiroler Spezialitäten durch Clubwirt Franz keine Wünsche offen lies, wurde es ein ausgedehnter Abend mit Spaß und vielen Gesprächen über die abgelaufene Saison.

 

Hüttenwochenende in Unterjoch 2009
 
Alle Jahre wieder…. Auch heuer ging es kurz nach den Sommerferien wieder nach Unterjoch.
Leider waren es diesmal weniger Teilnehmer als sonst, es gab einige Absagen in letzter Minute.
Der Freitagabend begann traditionell wieder mit dem gemeinsamen Kartoffelessen. Nachdem die Quartiere belegt waren, ging  man im großen Gemeinschaftsraum zum gemütlichen Teil über. Es wurde gespielt, geratscht und gelacht. Daneben wurde aber auch schon die Tagestour für den Samstag besprochen. Siggis Vater Manfred als intimer Kenner der Umgebung schlug wieder eine Route vor, die für alle gut zu bewältigen war: zum Älpele.
Am Samstag Morgen fuhren wir los: Die Pkws wurden am Parkplatz in Tannheim abgestellt, dann ging es in die Berge. Das Wetter war wieder sonnig, aber nicht zu heiß. Mit jedem Höhenmeter genoss man mehr das herrliche Panaroma rund um das Tannheimer Tal. Nach drei Stunden erreichten alle heil den Lumbergerhof am Fuß des Älpeles und freuten sich auf die verdiente Rast.
Zum Abendessen wurde dann wieder der große Grill angeworfen. Nach dem Essen folgte wieder der gesellige Teil des Abends. Leider fehlte diesmal die Gitarrenunterstützung, so dass der Schwerpunkt auf Gesellschaftsspielen lag.
Der Sonntagvormittag wurde nach dem Frühstück zunächst wieder der unausweichlichen Endreinigung gewidmet, anschließend folgte der traditionelle Spaziergang Richtung Rehbach, wobei wir diesmal schon früher umdrehten.
Und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von einem herrlichen Wochenende im Allgäu.
Einen besonderen Dank an dieser Stelle wieder an Siggi Wahl und deren Eltern für die tolle Organisation und die vielfältige Unterstützung!
 
Jürgen Brzank

 

TCM-Skifahrt 23.-25.1.2009 nach Südtirol
In diesem Jahr zog es die TCM- Skifahrer bereits im Januar auf die Piste und man müsste 45 Berichte schreiben um alle Erlebnisse zwischen dem 23. und 25.1.09 einzufangen.
Die Fahrt begann mit der Ehrung der Vielfahrer, die bei der 14. Schuierer - Skifahrt in den vergangenen 15 Jahren dabei waren. Danach gab es vermeintlich verwirrende Botschaften (hatten einige Mitfahrer da einen Knopf im Ohr) zu unserem Ziel im ladinischen Sprachgebiet: Nachdem der TCM im vergangenen Jahr in Andermoi – frei übersetzt „ein anderes Mal“– war, sollte es heuer nach Goofy- Town (Gufidaun) gehen. Dort würde uns eine 78-jährige Schönheitskönigin in ihrem Hotel zur Sonne“ empfangen und mit uns Zimmer - Lotto spielen.
Ein paar Kuchen - wie immer gespendet von fleißigen Kuchenbäckerinnen - und Kurven später  wurden wir von Frau Oberpertinger  mit einem Willkommensdrink empfangen und es stellte sich heraus, dass sie 1978 wirklich Schönheitskönigin war.
Durch 6 kurzfristige Absagen mussten einige Zimmer neu verteilt werden. Diese Änderung wurde auch von den unfreiwilligen Schnarch-Opfern ohne Murren ertragen.
Am nächsten Tag freuten sich alle Teilnehmer, dass auch ausgedruckte Wetterberichte Unrecht haben können. In der Sprache aus dem Herrn der Ringe würde das so klingen: „Als die Gefährten Richtung Mittelerde (Sella -Stock) zogen, schickte der Herr von Mordor dunkle Wolken über die Berge. Plötzlich griff König Laurin ein und richtete den Rosengarten als Bollwerk gegen das Unheil auf.“ Wir hatten jedenfalls Glück und der erste Tag wurde für alle zu einem wunderschönen Erlebnis rund um die Sella und teilweise bis auf die Marmolata mit ihren 3343 Metern Höhe. Doch Wer glaubte, er sei mit seinen ca.60 Pistenkilometern sportlich gewesen, wurde eines Besseren belehrt. Unsere Präsidentin Margarete Krupna schlug sich mit sportlichem Ehrgeiz durch den Sella - Stock und fuhr im Val Mezdi durch den felsengespickten Steilhang. Da wurden sogar manche Männer blass um die Nase, als sie am nächsten Tag diese Naturabfahrt aus sicherer Distanz im Edelweißtal in Augenschein nahmen.
Zum Ausklang des ersten Skitags überschlugen sich dann die Ereignisse. Zuerst musste eine Suchaktion gestartet werden, denn Rosi war weg!Nach eigenen Angaben wurde sie von der Gruppe getrennt, als sie in einer Unterführung stürzte und wie ein Käfer auf dem Bauch lag. Ihr hilfeschrei "Help mi! help mi" verhallte zuerst ungehört. Als endlich Hilfe kam, war die Gruppe verschwunden und sie musste sich per Taxi zum Bus durchschlagen. Klar, dass dieser glückliche Ausgang mit Ramazotti gefeiert wurde. Derweil warteten Jutta und Erika auf die vergeblich auf die ausgeschickten Rosi-Sucher, was zur Folge hatte, dass sie die Talabfahrt mit dem Lift - die Weltcupabfahrt Saaslong machten ihre Beine nicht mehr mit  -erst im Beisein einiger müde wirkender Herren vom Hüttenpersonal absolvieren konnten. Zwischenzeitlich kam per Handy eine weitere Vermisstendurchsage aus Wolkenstein beim Reiseleiter an:
11 sonst sehr pünktliche Pistenbolzer hatten sich beim Marmolata- Trip in der Zeit verschätzt und wurden zudem noch auf falsche Pisten verwiesen, sodass die Rückkehr per Campinoi -Lift verwehrt wurde - "Lift chiuso" hieß es lapidar vom Liftpersonal. Mit eine Stunde Verspätung kamen sie per Skibus am Parkplatz an, was den Reiseleiter dazu bewog, die  Verspäteten mit den verschwundenen kleinen Negerlein zu vergleichen und eine freiwillige Buße einzufordern.
 
 Negerleingedicht mit Negerleinfahne:
 
Nach dem Abendessen überraschten uns die „11 kleinen Negerlein“ mit einem Gedicht und einer Runde „Willies“. Unsere Negerlein nahmen die Strafe mit viel Humor und waren am nächsten Tag eine Stunde zu früh am Bus. Wollen sie mit dieser Aktion Ihren Schnaps zurückverdienen?
Am Sonntag Morgen verließen wir pünktlich unser schönes und gastliches Hotel. Die Komplimente der Hotelleitung für unser gutes Verhalten wurde mit einem kleinen Ständchen der TCM- Skifahrer beantwortet. Dann ging bei noch mehr Sonnenschein auf die Pisten rund um die Sella oder im Grödnertal auf den Col Raiser.
Voll getankt mit  frischer Luft und vielen Eindrücken machen wir uns auf den Heimweg. Florian-Reisen brache uns ruhig und sicher der Heimat entgegen und so mancher Teilnehmer schlief nach dem bewährten Bord-Service ein.
Die anwesenden Vorstände fanden keine Ruhe und wollten Helmut noch auf der Fahrt das Versprechen abringen, weitere 5 Jahre die TCM-Skifahrt zu organisieren. Immer wieder kam es zu einseitigen Verlautbarungen bis zwischen Garmisch und München endlich die erlösende Nachricht kam:
Helmut wird weitere 5 Jahre die TCM-Skifahrt organisieren und wir können uns auf ein Wiedersehen mit Gufidaun freuen, auch wenn kein einziger Goofy-Snowboarder dabei war.
Hans Wiesmaier
 
Bildergalerie Skifahrt : Im Hotel         Auf der Piste        Abschied
Preisschafkopf 6.2.09

Es waren zwar nur wenige, dafür aber eine gemütliche Schafkopfrunde mit 20 Teilnehmern beim diesjährigen Preisschafkopfen des TC Mering. Mehrere Paralleltermine waren Ursache dafür, dass viele Stammgäste fehlten. Letztendlich konnten die Organisatoren Georg Schneider und Hans Besler nach einem reibungslosen Verlauf die Gewinner bekannt geben. 9 Teilnehmer mit Pluspunkten kamen in die Preisgeldränge. Eckardt Nemetz hatte mit.72 Punkten die Nase vorn und wurde Erster. Helmut Kling mit 60 Punkten  und  Franz Grundler mit 57 Punkten folgten auf den weiteren Plätzen. Den Trostpreis in Form einer Flasche Sekt konnte Josef Eidelsburger in Empfang nehmen.